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US-Marktchancen für deutsche Exporteure

Aktualisiert

Dieser Ratgeber richtet sich an Marken und Hersteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die die USA als nächsten Markt prüfen. Er zeigt, was Deutschland bereits in die USA exportiert, welche Branchen Raum für Mittelstandsprodukte lassen, welche Regeln jede Branche erfüllen muss, welche Vertriebskanäle es gibt und wie Sie die Nachfrage testen, bevor Sie Ware binden.

Was Deutschland bereits in die USA verkauft

Die USA sind für den Export aus Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für Waren. Laut Statistischem Bundesamt gingen 2025 Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die USA, 9,4 % weniger als im Vorjahr; die USA waren damit wie seit 2015 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte. Die größte Warengruppe blieben Kraftwagen und Kraftwagenteile mit 28,5 Milliarden Euro, knapp vor pharmazeutischen Erzeugnissen mit 28,0 Milliarden Euro.

Deutsche Exporte in die USA nach Warengruppen, Januar bis November 2025
WarengruppeExporte in die USA, Januar bis November 2025Veränderung zum Vorjahreszeitraum
Kraftwagen und Kraftwagenteile26,9 Mrd. Euro-17,5 %
Pharmazeutische Erzeugnisse26,2 Mrd. Euro+0,7 %
Maschinen24,1 Mrd. Euro-9,0 %
Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse11,1 Mrd. Euro-6,1 %
Elektrische Ausrüstungen9,8 Mrd. Euro-0,6 %
Chemische Erzeugnisse8,1 Mrd. Euro-14,2 %

Quelle: Destatis, Pressemitteilung vom 20. Januar 2026, Januar bis November 2025. Selbst große Branchen bewegen sich schnell: Laut GTAI sanken die US-Importe deutscher Maschinen 2025 um 11 %, stiegen im ersten Halbjahr 2026 aber wieder um gut 5 %. Eine Umfrage der AHK USA vom Anfang 2026 ergab, dass Unternehmen mehr als 70 % der Zollkosten an US-Kunden weitergeben.

Österreich und Schweiz

Österreich exportierte 2025 laut Statistik Austria Waren für 12,92 Milliarden Euro in die USA, 20,4 % weniger als im Vorjahr; die USA blieben nach Deutschland der zweitwichtigste Exportpartner. Maschinen und Fahrzeuge machten mit 6,75 Milliarden Euro gut die Hälfte davon aus, chemische Erzeugnisse fielen auf 2,73 Milliarden Euro.

In der Schweiz dominiert die Chemie- und Pharmaindustrie: Laut Branchenverband scienceindustries, gestützt auf Daten des BAZG, exportierte sie 2025 Waren für 36,7 Milliarden Franken in die USA, 9,0 % mehr als im Vorjahr; die USA sind nach der EU ihr zweitgrößter Absatzmarkt.

Diese Spitzenbranchen sind von großen Herstellern geprägt. Für eine kleinere Marke oder einen Mittelständler ist die nützlichere Frage, welche Kategorien Raum für ein neues Produkt haben, welche Regeln gelten und welcher Kanal die Einkäufer mit einer Marge erreicht, die nach Fracht und Zoll noch trägt. Auch die US-Zölle auf EU-Waren haben sich 2026 geändert: Stand Oktober 2026 gilt für Produkte der EU, die seit 24. Juli 2026 eingeführt werden, ein Section-301-Zoll, der zusammen mit dem regulären Satz 10 % ergibt, mit Ausnahmen (USTR-Bekanntmachung vom 28. Juli 2026); für Produkte der Schweiz sind es 12,5 % nach demselben Prinzip. Unser Ratgeber zum Versand in die USA aus Deutschland erklärt, wie Zölle berechnet werden.

Branchen mit Chancen für Marken aus dem DACH-Raum

Eine offizielle Rangliste der „Chancen“ für kleinere Marken gibt es nicht. Verstehen Sie die folgende Liste deshalb als Ausgangspunkt für Ihre eigene Recherche, nicht als Marktdaten. Es sind Kategorien, in denen Herkunft, Qualitätsversprechen oder eine klare Produktgeschichte oft Teil dessen sind, wofür ein US-Käufer zahlt, und in denen kleine Sendungen und ein Markttest praktikabel sind.

  • Lebensmittel und Feinkost: Süßwaren, Gebäck, Schokolade, Senf und Saucen, Bio- und Free-from-Produkte. Lagerstabile Produkte lassen sich am leichtesten testen, weil sie ohne Kühlkette reisen und lagern.
  • Naturkosmetik und Körperpflege: Hautpflege, Haarpflege, Pflege für Männer und zertifizierte Naturkosmetik. Der regulatorische Aufwand ist moderat, aber Rezepturen und Etiketten brauchen oft US-Anpassungen.
  • Küche, Haushalt und Design: Küchenhelfer, Kochgeschirr, Wohnaccessoires, Heimtextilien und Papeterie, oft über unabhängige Händler und online verkauft. Bei Produkten aus Stahl oder Aluminium prüfen Sie, ob Section-232-Zölle greifen.
  • Werkzeuge, Ersatzteile und Industriebedarf: eine Stärke des Mittelstands, verkauft an US-Distributoren, Werkstätten und online. Metallanteile machen hier die Zollfrage besonders wichtig.
  • Sport, Fahrrad und Outdoor: Spezialteile, Zubehör und Bekleidung, die über Fachhändler und online laufen.
  • Elektronikzubehör und Smart Home: höhere Margen, aber strengere Regeln für alles mit Funk oder Akku.
  • Spielzeug und Kinderprodukte: gefragt sind gut gestaltete und langlebige Produkte, etwa aus Holz, aber hier gilt das strengste Prüfregime der genannten Konsumgüter.

Bier, Wein und Spirituosen, Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukte und Arzneimittel können ebenfalls große US-Chancen sein, unterliegen aber eigenen Zulassungs- oder Genehmigungsregimen (etwa der TTB für alkoholische Getränke) und sind nicht Gegenstand dieses Ratgebers.

Produktregeln nach Branche

US-Regeln setzen Bundesbehörden, und manche Bundesstaaten ergänzen eigene. Deutsche oder EU-Konformität ist eine gute Basis, ersetzt aber keinen der folgenden Schritte. Prüfen Sie sie, bevor Sie US-Verpackungen drucken oder Ware versenden.

US-Behörden und wichtigste Anforderungen nach Branche
BrancheUS-BehördeWas vorliegen muss
Lebensmittel und GetränkeFDARegistrierung des Lebensmittelbetriebs, Prior Notice für jede Sendung, ein FSVP-Importeur, US-Etikett mit Nutrition Facts und Allergenen
Kosmetik und KörperpflegeFDAMoCRA-Registrierung des Betriebs und Produktlistung, eine verantwortliche Person auf dem Etikett, Sicherheitsunterlagen, US-Inhaltsstoffangabe
Bekleidung und HeimtextilienFTCEtiketten mit Faserzusammensetzung, Ursprungsland und Name des Herstellers oder Händlers bzw. RN-Nummer
Elektronik und FunkprodukteFCCGerätezulassung für Geräte, die Hochfrequenzenergie abstrahlen, dazu Carrier-Regeln für Akkus
Kinderprodukte und SpielzeugCPSCPrüfung und ein Konformitätszertifikat nach den geltenden Sicherheitsregeln, seit Juli 2026 elektronisch bei CBP eingereicht

Lebensmittel und Getränke

Betriebe, die Lebensmittel für die USA herstellen, verpacken oder lagern, müssen sich bei der FDA registrieren und die Registrierung alle zwei Jahre erneuern; das aktuelle Fenster läuft bis 31. Dezember 2026. Jede Sendung braucht eine Prior Notice, und Etiketten müssen dem US-Format folgen, mit Nutrition Facts, Zutaten, den wichtigsten Lebensmittelallergenen und der Füllmenge in US-Einheiten und metrisch. Deutsche Etiketten passen selten unverändert. Die Schritte der Sendung beschreibt wie Sie Lebensmittel in die USA importieren.

Kosmetik und Körperpflege

Nach dem Modernization of Cosmetics Regulation Act (MoCRA) müssen Betriebe, die Kosmetik herstellen oder verarbeiten, bei der FDA registriert sein, und die auf dem Etikett genannte verantwortliche Person muss jedes Produkt listen und Unterlagen zu seiner Sicherheit führen. Manche Produkte, die in der EU als Kosmetik gelten, etwa Sonnenschutzmittel, sind in den USA Arzneimittel. Die Details behandelt unser Ratgeber zur MoCRA-Konformität für internationale Beauty-Marken.

Bekleidung und Textilien

Die Kennzeichnungsregeln der FTC für Textilien und Wolle verlangen für die meisten Kleidungsstücke und Heimtextilien die Faserzusammensetzung mit Gattungsnamen und Gewichtsanteil, das Ursprungsland und den Namen des Herstellers oder Händlers oder seine Registriernummer (RN). Schuhe und Hüte fallen nicht unter den Textile Act, Hüte und Hausschuhe mit Wollanteil aber unter die Regeln des Wool Act.

Elektronik

Produkte, die Hochfrequenzenergie abstrahlen, vom Funklautsprecher bis zum Smart-Home-Gerät, brauchen eine FCC-Gerätezulassung, bevor sie in den USA vermarktet werden. Produkte mit Lithiumbatterien unterliegen außerdem Einschränkungen in der Luftfracht, was sich auf den Versand von Mustern und Ware auswirkt.

Kinderprodukte

Spielzeug und andere Kinderprodukte gehören zu den am stärksten regulierten Konsumgütern in den USA. Die CPSC-Regeln verlangen Prüfungen und ein Konformitätszertifikat, und viele Kinderprodukte müssen von einem CPSC-anerkannten Labor geprüft werden. Seit 8. Juli 2026 müssen Importeure der meisten regulierten Konsumgüter ihre Zertifikate zudem elektronisch bei CBP einreichen. Planen Sie das Budget für US-Prüfungen ein, bevor Sie diese Kategorie für einen ersten Test wählen.

Werkzeuge, Ersatzteile und Maschinen

Für Produkte aus Stahl, Aluminium oder Kupfer und deren Derivate gelten Section-232-Zölle statt des Section-301-Zolls; laut GTAI betrifft das einen großen Teil der deutschen Maschinenexporte. Klären Sie die Einreihung und den Metallanteil früh, und kennzeichnen Sie jedes Teil mit dem englischen Namen des Ursprungslands („Germany“).

Vertriebskanäle: Amazon, Handel, Distributoren und Direktvertrieb

US-Vertriebskanäle für Marken aus dem DACH-Raum im Vergleich
KanalWas er bringtWas er verlangt
AmazonSchneller Zugang zu US-Verbrauchern und BewertungenEinheiten, die vorbereitet und etikettiert bei Amazon ankommen, US-Bestand, Werbebudget
EinzelhandelSichtbarkeit der Marke und NachbestellungenMarge für den Händler, Lieferantenanlage, Einhaltung von Routing- und Etikettiervorgaben
Distributoren und GroßhändlerReichweite über viele Geschäfte und RegionenMarge für jede Stufe, klare Regeln zu Gebiet und Exklusivität
DirektvertriebKundendaten, Kontrolle und volle MargeUS-Bestand und Fulfillment, Marketing, Retourenabwicklung

Amazon. Viele deutsche Marken verkaufen bereits auf Amazon.de und wollen auf Amazon.com wachsen. Seit 1. Januar 2026 bietet Amazon in den USA keine Vorbereitungs- und Etikettierungsservices mehr an; die Einheiten müssen verkaufsfertig in den Logistikzentren ankommen. Was das für Verpackung und Etiketten bedeutet, zeigt unser Ratgeber zu den Anforderungen an die Amazon-FBA-Vorbereitung 2026, und auf Amazon USA ohne US-Firma verkaufen behandelt Konto und Importeur.

Handel und Distributoren. Händler und Distributoren nehmen jeweils eine Marge. Ein Preis, der auf Amazon funktioniert, trägt im Regal deshalb nicht unbedingt. Lesen Sie wie der US-Großhandelsvertrieb für ausländische Marken funktioniert, wie Sie an Einkäufer im US-Einzelhandel verkaufen und Preisbildung für den US-Markt, bevor Sie eine Preisliste schicken oder eine Listung anstreben.

Direktvertrieb. Wer jede Bestellung als Paket aus Deutschland verschickt, lässt jedes Paket durch den US-Zoll gehen und zahlt die fälligen Zölle, denn die zollfreie De-minimis-Befreiung ist seit 29. August 2025 für alle Länder ausgesetzt. Die meisten Marken im Direktvertrieb verschiffen deshalb in größeren Mengen in einen US-Bestand und versenden von dort, zum Beispiel über E-Commerce-Fulfillment in den USA.

Nachfrage mit kleinen Sendungen testen

Bevor Sie einen Container füllen oder einen Distributor unter Vertrag nehmen, zeigt ein kleiner, strukturierter Test, ob US-Einkäufer Ihr Produkt wollen, zu welchem Preis und über welchen Kanal. Ein praktikabler Test hat eine Region, eine kurze Liste von Einkäufern, ein oder zwei Produkte, einen festen Zeitraum und eine schriftliche Auswertung. Unser Ratgeber zum Test Ihres Produkts mit 25 US-Einkäufern beschreibt die Methode.

Abbildung 1 Ein kleiner US-Markttest für eine Marke aus Deutschland
  1. Vor dem Versand Konform machen US-Etiketten, Registrierungen und Prüfungen für ein oder zwei Produkte
  2. Kurier, Luftfracht oder LCL Kleine Charge versenden Einige Kartons oder Paletten in einen US-Bestand
  3. Woche 1 bis 4 Muster und Angebot Muster und Angebote an eine kurze Liste von Einkäufern
  4. Woche 4 bis 12 Nachfassen Bestellungen, Einwände und Nachbestellungen in einer Auswertung
  5. Ende des Tests Entscheiden Ausbauen, Angebot anpassen oder beenden

Die erste Sendung darf klein sein. Kurier, Luftfracht und LCL funktionieren für einige Kartons oder Paletten; wie Sie Ihre ersten 100 Produkte ohne Container in die USA schicken vergleicht sie. Halten Sie einen Teil der Charge als Muster in den USA vor, damit Einkäufer sie in Tagen statt Wochen erhalten; Muster an US-Einkäufer senden erklärt, wie. Abanro kann eine solche Testcharge in Kalifornien annehmen und Muster und erste Bestellungen von dort versenden.

Beispiel (hypothetisch). Eine Naturkosmetikmarke aus Bayern mit drei Bestsellern auf Amazon.de will wissen, ob unabhängige US-Händler nachbestellen.

Sie erledigt MoCRA-Registrierung und Listung, passt ihre Etiketten für die USA an und verschifft zwei Paletten als LCL ab Hamburg in ein US-Lager. Sie schickt Muster an eine kurze Liste von Spas und Boutiquen in einer Region, verfolgt drei Monate lang Rückmeldungen und Nachbestellungen und entscheidet erst dann, ob sie einen Distributor anspricht. Das Risiko beschränkt sich auf zwei Paletten, die Etikettenänderungen und die Zeit für die Ansprache.

Exportförderung für den US-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz

  • Germany Trade & Invest (GTAI). Die Außenwirtschaftsagentur des Bundes bietet auf ihren USA-Seiten kostenlose Länder- und Branchenberichte und laufende Zollberichte auf Deutsch, auch zu den US-Zöllen und zum Ende der De-minimis-Befreiung.
  • AHK USA. Die German American Chamber of Commerce in New York unterstützt beim Markteintritt mit Rechts- und Gründungsservices, Beratung zu Zöllen und Handel, Partnersuche und einem virtuellen Büro. Für Ursprungszeugnisse und Exportberatung im Inland ist Ihre IHK zuständig.
  • Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen). Die Exportkreditgarantien des Bundes, die Euler Hermes im Auftrag der Bundesregierung verwaltet, sichern Exporteure gegen wirtschaftlich oder politisch bedingte Forderungsausfälle ab.
  • Österreich. ADVANTAGE AUSTRIA, die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer, hat Büros in New York, Los Angeles, San Francisco, Washington D.C., Atlanta und Chicago. Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) bietet Haftungen der Republik Österreich und Exportfinanzierung.
  • Schweiz. Switzerland Global Enterprise (S-GE) ist die offizielle Schweizer Organisation für Exportförderung, führt die USA als Fokusmarkt und hat ein Dossier zu den US-Zöllen. Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV versichert gegen politische Risiken und das Delkredererisiko.

Förderprogramme und Bedingungen ändern sich. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen bei jeder Stelle, bevor Sie damit planen.

Wie Abanro Marken aus dem DACH-Raum beim US-Markteintritt hilft

Abanro ist ein Tür-zu-Tür-Logistikpartner für internationale Verkäufer, mit einem Lager in Orange County (Kalifornien), nahe den Häfen von Los Angeles und Long Beach. Für einen ersten US-Test holen wir eine kleine Sendung in Ihrem Lager in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ab, versenden sie, übernehmen die US-Zollabwicklung als Teil der Sendung, nehmen die Ware an und prüfen sie, halten Muster über den Musterversand vorrätig und schicken Bestellungen an Amazon, Händler oder Kunden.

Für Lebensmittel- und Beauty-Marken bietet Abanro außerdem kleine Programme für den US-Markteintritt mit Einkäufern in Südkalifornien an: Markteintritt USA: Lebensmittel und Getränke für lagerstabile Lebensmittel und Markteintritt USA: Beauty und Körperpflege. Ob bestellt wird, entscheiden die Einkäufer; ein Programm ist also ein strukturierter Test, kein garantiertes Ergebnis. Wie alles zusammenpasst, zeigt Markteintritt in den USA.

Sagen Sie uns, was Sie herstellen, welchen US-Kanal Sie im Blick haben und wie weit Ihre Etiketten sind, und wir schlagen Ihnen einen passenden ersten Schritt vor.

Über den Markteintritt in den USA sprechen

Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und keine Rechts- oder Regulierungsberatung. Behördenvorgaben, Zollsätze und Förderprogramme ändern sich; prüfen Sie sie für Ihr Produkt vor dem Versand.

Quellen und weiterführende Links

  1. Exporte in die USA von Januar bis November 2025 nach Warengruppen (Pressemitteilung Nr. N004, 20. Januar 2026), Statistisches Bundesamt (Destatis)
  2. China im Jahr 2025 wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands (Pressemitteilung Nr. 056, 20. Februar 2026), Statistisches Bundesamt (Destatis)
  3. Wende auf dem Markt für Maschinen in den USA (21. August 2026), Germany Trade & Invest (GTAI)
  4. Österreichischer Außenhandel 2025 (9. März 2026), Statistik Austria
  5. Medienmitteilung zum Aussenhandel der Chemie- und Pharmaindustrie 2025 (29. Januar 2026), scienceindustries (Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences)
  6. Bekanntmachung der Maßnahmen in Section-301-Untersuchungen zu verschiedenen Volkswirtschaften (91 FR 47318, 28. Juli 2026), US-Handelsbeauftragter (USTR), Federal Register
  7. MoCRA: Modernization of Cosmetics Regulation Act von 2022, US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA)
  8. Kennzeichnungspflichten nach Textile Act und Wool Act, US-Handelsaufsicht (Federal Trade Commission, FTC)
  9. Erinnerung an die zweijährliche Erneuerung der Registrierung von Lebensmittelbetrieben, US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA)
  10. General Certificate of Conformity (Konformitätszertifikat), US-Verbraucherschutzbehörde für Produktsicherheit (CPSC)
  11. Equipment Authorization (Zulassung von Funk- und Elektronikgeräten), US-Fernmeldebehörde (Federal Communications Commission, FCC)
  12. USA: Wirtschaft, Zoll und Recht, Germany Trade & Invest (GTAI)
  13. Exportkreditgarantien des Bundes (Hermesdeckungen), Euler Hermes im Auftrag der Bundesregierung
  14. AHK USA: German American Chamber of Commerce, German American Chamber of Commerce, Inc. (GACC New York)
  15. ADVANTAGE AUSTRIA in den USA, Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
  16. Exportservices, Oesterreichische Kontrollbank (OeKB)
  17. Switzerland Global Enterprise, Switzerland Global Enterprise (S-GE)
  18. Schweizerische Exportrisikoversicherung, SERV

Quellen geprüft am

Fragen

Sind die USA der wichtigste Exportmarkt Deutschlands?

Ja, für Waren. Laut Statistischem Bundesamt waren die USA auch 2025 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte, wie schon seit 2015, mit Ausfuhren von 146,2 Milliarden Euro. Im gesamten Warenhandel aus Exporten und Importen lag 2025 allerdings China vorn.

Zahlen deutsche Produkte 2026 US-Zölle?

Ja. Stand Oktober 2026 gilt für Produkte der EU, die seit 24. Juli 2026 eingeführt werden, ein Section-301-Zoll, der zusammen mit dem regulären HTS-Satz 10 % ergibt; ausgenommen sind gelistete Produkte und Waren unter Section-232-Zöllen. Unser Ratgeber zum Versand in die USA aus Deutschland erklärt, wie Sie den Zoll für Ihr Produkt ermitteln.

Brauche ich eine US-Firma, um in den USA zu verkaufen?

Meist nicht. Viele deutsche Marken verkaufen aus ihrer deutschen Gesellschaft an US-Einkäufer oder auf Amazon, wobei das deutsche Unternehmen oder der US-Käufer als Importeur (Importer of Record) auftritt. Die Regeln für ausländische Importeure werden strenger: Die Executive Order 14411 hat Beschränkungen angeordnet, die Stand Oktober 2026 noch nicht in Kraft sind. Eine US-Gesellschaft kann später aus steuerlichen, vertraglichen oder Bankgründen sinnvoll sein; das klären Sie mit Steuerberatung oder Anwalt.

Werden CE-Kennzeichnung und EU-Zulassungen in den USA anerkannt?

In der Regel nicht als solche. CE-Kennzeichnung, EU-Kosmetikmeldungen oder Lebensmittelzulassungen ersetzen die US-Regeln nicht. Prüfberichte lassen sich oft weiterverwenden, wenn sie die US-Norm abdecken, aber Registrierung, Zertifizierung und Kennzeichnung nach US-Recht bleiben nötig.

Mit welchem Kanal sollte eine deutsche Marke starten?

Das hängt von Produkt und Marge ab. Amazon bringt schnell Zugang zu Verbrauchern, Handel und Distributoren bringen Volumen, brauchen aber Marge für jede Stufe, und der Direktvertrieb bringt Daten und Kontrolle. Viele Marken beginnen mit einem Kanal und einem kleinen US-Bestand und nehmen dann einen zweiten hinzu.

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